Archiv für die Kategorie ‘Allgemeines’

Frohe…

27. Dezember 2009

Weihnachten wünschen wir der flotten Leichtathletik-Mastersszene, etwas spät aber nicht minder herzlich. Und allen, die diese und eine andere kleine Seite besuchen, wünschen wir ein gesundes, verletzungsfreies 2010, mit vielen PBs und großem Spaß und ganz viel Freude an der (Senioren-)Leichtathletik.
Annette und Robert Koop

ps Ihr wisst ja: Bitte stets auf die Ernährungsergänzungsmittel achten… ;-)

Am Bande

10. Dezember 2009

Ich freu mich auf heute Abend.
Da geht’s nach Ahlen in Westfalen, wo einem nach einem Fahrradunfall just genesenen, älteren Herrn, eine nicht ganz unerhebliche Auszeichnung verliehen wird. Und glauben Sie mir, er hat sie verdient. :-D

Aufwachen!

17. Oktober 2009

175347_R_K_by_Michael-Mertes--Aristillus-_pixelio.deHallo, DLV, bitte aufwachen!!

Da finden in Sydney World Masters Games statt, da wird „uns Guido“ Müller zum Best Master of the Year 2009 gewählt. Und wir lesen auf der Internetseite des Deutschen Leichtathletikverbandes darüber nichts, aber etwas über attraktive Reiseziele in Kanada. Was ist los mit Euch, Ihr lieben DLV-Leute?

Freunde fragen mich, warum der DLV so offensichtlich alles „niederschweigt“. Vor allem auch Guidos einzigartigen großen Erfolg. Wer hat eine Idee?

(Foto: © Michael Mertes Aristillus, pixelio.de)

pop-up

8. Oktober 2009

Heute bekommen wir diese Zuschrift von Herbert Rollwa:

Hauptgrund meiner E-Mail sind weniger gute Botschaften meines Virenscanner’s (Kaspersky Internet Security) und Mozilla Firefox im

Zusammenhang mit Euerer Seite??

Warum Euer Blog diese Fehlermeldung enthält, entzieht sich meiner Kenntnis. Beim Versuch Euere Seite zu starten, hängte sich gestern meine Internetseite mehrmals auf.

Und Jürgen Rudert schreibt:

Mir fällt t auf, das , was vorher nicht war, sich mit dem Eingeben  der Entertaste auf www.Masters-sport.de, sich  Werbeflächen in den Vordergrund schieben ! So dass Deine Seite erst einmal verdeckt ist. Ist das Absicht? Insgesamt kein guter Eindruck. Hast Du da einen Virus reingelassen ?

Also Ihr Lieben, da ist etwas, was wir gar nicht gut finden und an dessen Behebung wir arbeiten.  Unser Internetbearbeiter schreibt:

das mit den popups ist mir auch schon aufgefallen. es mag sein, dass das mit den countern zusammenhängt. eine andere idee hab ich dazu nicht. darf ich die testweise mal rausnehmen?

Also: :-( Mal sehen, was kommt, und erst einmal Entschuldigung für die Fehler.

Rio

2. Oktober 2009

74204_R_by_michael-berger_pixelio.deZum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat die Sportwelt Südamerika das Vertrauen ausgesprochen. In Lahti waren es die Masters-Delegierten, die die Senioren-WM 2013 in brasilianischen Porto Alegre durchführen möchten, in Kopenhagen waren es nun die IOC-Vordersten, die im dritten Wahlgang auch eine brasilianische Metropole auserkoren haben als Standort der Olympischen Spiele 2016. In einem Jahr also wurden südamerikanische Bewerbungen um Welt-Events favorisiert.

Brasilien wird nun alles daran setzen, der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass dieses Land ein würdiger Ausrichter sein wird. 2016 wird die Welt auf diesen Kontinent und damit auf Brasilien schauen, 2014 ist die Fußballwelt nach dem Votum der FIFA vom 30. Okt. 2007 Schauplatz der Fußball-WM und ein Jahr davor ist es genau dieses Brasilien, das die Leichtathleten willkommen heißt.

Dreimal innerhalb von drei Jahren ist Brasilien das Zentrum der Sport-Aufmerksamkeit. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass Brasilien schon von Anfang an, also bereits 2013 bei der Senioren-WM, alles daran setzen wird, keinen Kratzer ans Image kommen zu lassen. Die Welt schaut halt nach Brasilien, das zwar im Fußball bereits 1950 Erfahrungen sammelte, in Sachen Olympia und Senioren aber nicht die Kompetenz nachgewiesen hat. Porto Alegre wird also unter einem Sonderstatus der brasilianischen Regierung stehen. Die Senioren wird’s freuen, denn je mehr eine Regierung hinter einem Welt-Event steht, umso mehr können die Akteure davon profitieren.

Porto Alegre steht also fortan unter einem wesentlich günstigerem Stern als unmittelbar nach der Abstimmung in Lahti, als kritische Stimmen Zweifel und Unsicherheit laut werden ließen.

Ralf Peters

ps Zu Ab- und Hintergründen der IOC-Entscheidung übrigens mehr bei Jens Weinreich


(Foto: © Michael Berger, pixelio)

Korrektur

2. Oktober 2009

Heute morgen finde ich in meinem elektronischen Briefkasten diese Zuschrift:

Hallo Annette,
Unter Informationen bittest Du auch um Korrekturen. Ich hab’ was gefunden :
Du bist nicht in der W 51.
Unter „Nationale DM der Masterleichtathleten“ stehen die
AK  M / W 30 – 49  statt  M / W 30 – 45.
Dann weiter unter „Informationen u. Nachrichten von Leichtathletik-Masters“ :
Das sind Leichtathletinnen und Leichtathleten über 35 Jahre. Siehe oben.
Schöne Grüße
Heinz

Dann hab ich ja am Wochenende wieder was zu tun…

Sonderweg

24. September 2009

ga1Erinnern Sie sich?
Vor zwei Jahren lagen für die WMA-Generalversammlung in Riccione Anträge in Hülle und Fülle vor, mit denen die Wettkampfregeln ( „Rules of Competiton“) an aktuelle Entwicklungen und Bedürfnisse angepasst werden sollten. Damals nahm die Sitzung aus Zeitmangel ein vorzeitiges, manche sagen chaotisches  Ende und die Anträge wurden nicht mehr behandelt.
Jeder wusste aber, dass sie jetzt in Lahti debattiert werden sollten. Und dort wurden sie jetzt beschlossen: im Hürdenlauf die Anlaufänderung von 16 m auf 12 m, die  neuen Gewichte im Hammer- und Gewichtwurf der Frauen ab 70 bzw. 75.
Jeder wusste also seit Riccione vor zwei Jahren, was anstand. Sollten die DLV-Verantwortlichen das verdrängt haben? Weder in der Zeit zwischen den beiden WMA-Sitzungen noch vor der Zusammenkunft in Lahti äußerte man sich, zum Beispiel mit einem Gegenantrag. Hat es irgendwann Kritik oder Opposition des DLV zu den Anträgen gegeben?  Offenbar erst jetzt, mehr als einen Monat nach Lahti und seinen Beschlüssen, wurden diese Anträge im DLV-Bundesfachausschuss Senioren diskutiert. Mit einem sonderbaren Ergebnis: In Deutschland folgt man nicht allen geänderten Regeln der WMA und geht eigene Wege. Wie lange wird verschwiegen. Also: Warum reagiert der DLV erst jetzt?
Warum hat der DLV nicht vor Lahti bereits Initiative gezeigt und gegen diese Regeländerungen Stellung bezogen?
Jetzt geraten deutsche Senioren ins Spannungsfeld der Verbände ganz und fragen sich ganz praktisch: Warum können z.B. keine internationale Rekorde 2010 bei deutschen Meisterschaften „über die Hürden“ oder bei den suspendierten Wurfdisziplinen der Frauen erzielt werden, obwohl deutsche Athletinnen hier zu den Weltbesten zählen?
Erst jetzt in Hamburg hat der DLV erstmals zum Ausdruck gebracht, dass er als weltstärkster und weltbester Seniorenverband nicht mit allem einverstanden ist, was da beschlossen wurde. Doch warum hat er dies nicht bei und während der internationalen Versammlungen gesagt? Warum schwiegen die DLV-Vertreter in Lahti, wo sie doch seit zwei Jahren wussten, was kommt, und um die praktischen Probleme, die sie jetzt zum Sonderweg veranlassten – Wochen, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist? Niemanden konnten die WMA-Beschlüsse  überraschen, auch niemanden im DLV.
Hätte er nicht in Lahti jedenfalls eine Übergangsphase ins Gespräch bringen können, die er jetzt mit seinem deutschen Sonderweg will? Doch auf der Generalversammlung  in Lahti (Foto; © Ken Stone) ergriff kein DLV-Vertreter das Wort. Hätte so nicht der Sonderweg vermieden werden können, von dem niemand sagt (und weiß), wie lange er gegangen werden soll?

Nachtrag: Kritik an der jetzigen DLV-Position auch aus den USA

Letzte Reihe

21. September 2009

85101_R_by_Maren-Be-ler_pixelio.deAm Sonntag liefen die weltbesten Ausdauerläufer beim Marathon in Berlin – ARD und ZDF übertrugen das Weltereignis nicht. Ihnen waren die Einschaltquoten in den vergangenen Jahren zu niedrig. Außerdem waren für die ARD das Münchner Oktoberfest und das ZDF der heimatliche Sommergarten  wichtiger. So saßen die Lauffreunde in der letzten Reihe.

Bis 2007 hatte die ARD den Marathon direkt gezeigt, 2008 dann immerhin in einer 45-minütigen Zusammenfassung am Sonntagmittag „Wir sind die größte Ein-Tages-Veranstaltung in Deutschland, und die öffentlich-rechtlichen Anstalten kommen ihrem Auftrag nicht nach“, sagt Rüdiger Otto, der Geschäftsführer der SCC Running GmbH, die den Marathon veranstaltet. 60 000 aktive (!) Teilnehmer erwartete er am Marathon-Wochenende in allen Wettbewerben. Die Absage der Öffentlich-rechtlichen trifft die Veranstalter auch deshalb, weil sie ihren Sponsoren eine bundesweite Medienpräsenz vertraglich zugesichert haben.

Der Berlin-Marathon sei der Berlin-Marathon und nicht der Deutschland-Marathon, das ist die Erklärung der ARD. „Seit 15 Jahren wird der Marathon bundesweit übertragen und ist nie über eine Einschaltquote von zehn Prozent gekommen“, sagt Hans-Jürgen Pohmann, der Sportchef des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). „Im vergangenen Jahr hatten wir einen Weltrekord und den Sieg einer Deutschen, trotzdem haben nur acht Prozent zugeschaut.“ Das liege nicht am Fernsehen: „Die Veranstalter haben es nicht geschafft, das Ereignis bundesweit populär zu machen.“

Die ARD-Zahlen vom Wies’n- Sonntag 2009: 1,15 Mio Zuschauer bei 12,8 % Marktanteil! Großartig!

Ich habe gestern morgen vergeblich meine Kabelkanäle durchgezappt und dann enttäuscht die Kiste abgestellt. Der „Trachten- und Schützenumzug“ zum Münchner Oktoberfest ging ab 10 Uhr in der ARD „live“  zwei volle Stunden auf Sendung, und damit ich als  Zuschauer noch umfassender über dieses Großereignis informiert wurde, durfte ich ab 11 Uhr auch noch zum ZDF hinüberschalten, wo der „Sommergarten“ gleichfalls vom Oktoberfest berichtete. Der regionale Berliner RBB, der sich dem Berlin Marathon widmete,  war für mich nicht zu empfangen.

Marathonchef Horst Milde hat in der vergangenen Woche reagiert und diese E-Mail geschrieben:


Liebe Lauffreunde,
wie inzwischen bekannt wurde, überträgt die ARD am Sonntag lieber das Oktoberfest aus München, als den Marathonlauf von Berlin mit über 40.000 Teilnehmern - und dem aktuellen Weltrekordler Haile Gebrselassie.

Es sollte möglichst jeder Freund der Leichtathletik, jeder Fan und Läufer seine „Gebührenzahler-Stimme“ erheben und gegen diese Entscheidung der ARD votieren. Die Fernsehgewaltigen sollten spüren, daß es nicht nur Fussballer und Motorsportler gibt!!!

Hier der Aufruf in dem genannten Beitrag:
Jeder Läufer/Läuferin/Leichtathlet, die verhindern wollen, daß der Laufsport/Leichtathletik von der ARD noch weiter in den „Keller“ verschoben wird, sollten sich bei den Gewaltigen der ARD beschweren. Jede Stimme zählt – auch Läufer sind Gebührenzahler – ansonsten wird nur noch 24 Stunden lang Fussball übertragen!
E-Mail Adresse:
redaktion@wdr.de (WDR ist für Sportschau verantwortlich).

Dem Berlin-Marathon hilft es jetzt nicht mehr, aber es sollten die Leichtathleten auch mal gemeinsam protestieren, wenn nicht jetzt, dann nie. Wir würden uns freuen, wenn Ihr alle aktiv werdet – und diesen Aufruf weiter “unterverteilt“, mit der Bitte um Unterstützung.

Horst Milde
German Road Races (GRR)
Alt-Tempelhof 39a
12103 Berlin

Also bitte, schreibt E-Mails!
Hier noch mehr…

(Foto: Oktoberfestmotto, Maren Beßler, pixelio; Quelle Tagesspiegel)

Tragik

14. September 2009

Sportjournalist Jens Weinreich, dessen Blog ich gern lese, berichtet über die Ereignisse um Caster Semenya:

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat nichts gelernt. Zwar gibt sich die IAAF im aktuellen Statement on Caster Semenya zurückhaltend, aber Jacquelin Magnay vom Sydney Morning Herald berichtete bereits:

THE world champion 800m runner Caster Semenya has been revealed to have male and female sexual organs, posing an ethical and political quandary for the sport’s ruling body, the International Association of Athletics Federations, and her home nation, South Africa.

Gerade schreibt Magnay, deren Texte ich nicht zum ersten Mal empfehle:…
weiter hier bei Jens Weinreich

Warte

8. September 2009

VorfreudeAm vergangenen Samstag haben sich die „Seniorenwarte“ der DLV-Landesverbände getroffen und mit Gisela Stecher eine neue Vorsitzende gewählt. Herzlichen Glückwunsch in den Landesverband Nordrhein! Für mich gewinnt aber  ungeachtet dessen seit heute der Begriff Seniorenwarte eine ganz spezielle Bedeutung, wenn ich diese „Information„  auf der Internetseite des DLV über das Treffen in Darmstadt lese:

„LV-Seniorenwarte tagten in Darmstadt

Die LV-Seniorenwarte trafen sich am vergangenen Samstag zu ihrer alljährlichen Herbstsitzung in Darmstadt. Neben der Neuwahl des/r Sprechers/in der LV-Seniorenwarte (siehe gestriger Artikel) standen Neuaufnahmen von Altersklassen und Disziplinen sowie eine Überprüfung des Meisterschaftsprogrammes zur Diskussion.
Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden als Empfehlung an den Bundesfachausschuss Senioren weitergeleitet, der am kommenden Sonntag im Anschluss an die DAMM in Hamburg tagt und darüber berät. Wir werden in der nächsten Woche über die Ergebnisse ausführlich berichten.“

Es trifft bei all der Warterei aber nicht zu, dass die Warte auch ein neues Wartelied gesungen haben, dessen erste Strophe so lauten würde:

Montag, Kinder, wirds was geben
Montag werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unsrem Hause sein!
Sechs mal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Wartetag!

Ironie beiseite. Eigentlich sind die Seniorenleichtathleten erwachsen genug, um die Ergebnisse des Seniorenwartetreffens umgehend zu erfahren. Oder sollen sie wie Kindergartenkinder aufs Christkind und die Geschenke unterm Baum warten?

(Foto: Vorfreude – © Paul Georg Meister, pixelio)