Erklärbar

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Honi soit qui mal y pense:
In einer Presseinformation stellte jetzt der DLV dar, wie intensiv die Bemühungen des DLV im Kampf gegen Doping sind. Zitiert wird DLV-Generalsekretär Frank Hensel:
„Hensel verwies darauf, dass der DLV der deutsche Sportverband sei, der seit 1993 „am offensivsten mit dem Thema Doping umgegangen ist. Wir haben modellhafte Dinge auf den Weg gebracht.“ Als Beispiele nannte er die Athletenvereinbarung, den Antidoping-Beauftragten und den Sonderkontrollkader.“
Allgemein bekannt ist allerdings, dass der DLV bereits zwei Jahre vor dem von Hensel genannten Datum, nämlich seit 1991 diesen offensiven Kampf gegen Doping betreibt, als er damals – in Deutschland erstmalig – einen Antidoping-Beauftragten installierte und federführend durchgriff (mit den Verfahren Krabbe & Co.). Auch der Sonderkontrollkader wurde durch den ersten DLV-Antidoping-Beauftragten eingeführt.
Dieser erste DLV-Antidoping-Beauftragte war Rüdiger Nickel, der heute dieselbe verdienstvolle Arbeit für die EVAA leistet. Dies macht die Weglassung der ersten Jahre ernsthaften Doping-Kampfes kaum anders erklärbar als so: Rüdiger Nickel, bis 2004 dienstältestes Präsidiumsmitglied des DLV, stört bisweilen und könnte so für die Spitze des Verbandes eine persona-non-gratasein, über deren Konsequenz und Verdienste nicht mehr gesprochen wird…
Arnd Dieter Noffke

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