Archive for the ‘Personalia’ Category

Gruß

7. Februar 2014

Gruß aus Sotchi/Sochi/Sotschi von DLV-Physiotherapeut Thorsten Beckemeier: „Ich hoffe, wir sehen uns in Ungarn wieder!“

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Ken

18. August 2013

„Dear friends,

As you may have heard, AOL laid off hundreds of Patch editors Friday morning.  I was among them.
I had an amazing 3-year run with this hyperlocal news network, first as founding editor of La Mesa Patch and for the past 17 months as associate regional editor for south and central San Diego County. I won nearly a dozen writing, photography and other awards. I learned a lot.
But my focus now is landing a new job.
I have several irons in the fire, but I don’t want to overlook anything. So let me know if you’re aware of any work up my writing-editing-blogging alley, including freelance projects.  I’m also expert at social media and SEO, having trained with the experts at AOL.
I got a two-month severance, so I’m not in a huge rush.
Thanks for keeping me and Chris in your thoughts.  I’m grateful for your friendship.
Ken Stone“
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Arno Küppers

30. Juni 2013

Küppers„Wenn die Termini „plötzlich und unerwartet“ zutreffen, dann in diesem traurigen Falle. Große Bestürzung löste in der Seniorenszene die längst noch nicht überall angekommene Schreckensnachricht vom abrupten Ableben von Dreispringer Arno Küppers (*1954) vom ASV Süchteln aus, einem mehrfachen nationalen Titelträger, Europa- und Weltmeister in verschiedenen Altersklassen.

Der 59-jährige Dülkener war am vorvergangenen Montagabend (17. Juni) gegen 22:20 Uhr auf der zu diesem Zeitpunkt wenig befahrenen A 44 aus Richtung Aachen kommend zwischen den Abfahrten Jülich-Ost und Titz auf gerader Strecke ohne Fremdbeteiligung mit seinem Audi R 8 von der Fahrbahn abgekommen und tödlich verunglückt. Das Autowrack war in unzählige Einzelteile zerlegt, sein Leichnam bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Folglich konnte an Ort und Stelle keine Personenidentifizierung vorgenommen werden, musste erst eine DNA-Analyse seiner von der Polizei eingeholten Zahn- und Haarbürste letzte Aufschlüsse geben. Die liegt mittlerweile vor, und nunmehr ist es traurige Gewissheit, dass es Arno Küppers war, der bei dem Unfall ums Leben kam.

Da sonst keinerlei Substanzen vom Gerichtsmedizinischen Institut in Köln-Ehrenfeld vorgefunden wurden, die etwaige Rückschlüsse auf diesen folgenschweren Unfall zuließen, bleibt die eigentliche Ursache wohl für immer ungeklärt. Ein Hasardeur war Arno jedenfalls nicht. Vielmehr ein ebenso besonnener, verantwortungsbewusster Autofahrer wie Mensch, alles andere als ein notorischer, unverantwortlicher Raser, der hier Opfer seiner Leidenschaft geworden sein könnte. Dies werden alle bestätigen, die in näher kannten. Dazu gehört auch sein Klubkamerad Christopher Gerhard, der die Unfallstelle mehrfach abfuhr und ausschließt, dass selbst bei hoher Geschwindigkeit eine dort vorhandene  Bodenwelle zu dem „Abflug“ in die von Bäumen gesäumte Böschung geführt haben könnte. Bleibt die Theorie vom Sekundentod oder Kreislaufkollaps hinter dem Steuer, die allerdings auch nur ein schwacher bis gar keinTrost sein kann.“

Die sterblichen Überreste von Arno Küppers, der ledig war, aber eine 88-jährige Mutter hinterlässt, wurden nunmehr zur Bestattung freigegeben. Die Beisetzung findet am kommenden Donnerstag, 04. Juli, statt. Die  Trauerfeier  beginnt um 12 Uhr in der Kapelle des Friedhofes von Dülken (Kreyenbergstraße 43, 41751 Viersen).  Axel Hermanns

 

Achilles

12. Mai 2012

Sie tut mir weh im rechten Fuß, seit einem Jahr, und das ist nicht gut. Die Achillessehne. Jetzt tut mir anderes weh. Bei Stefan Niggemeier finde ich anderes zum Stichwort Achilles:

Vielleicht ist es doch so, dass die Menge dessen, was sich über das Laufen erzählen lässt, endlich ist. Und womöglich hat allein Hajo Schumacher schon ein Vielfaches davon zu diesem Thema publiziert.

Unter dem Pseudonym »Achim Achilles« schreibt er seit Jahren Kolumnen, veröffentlicht Bücher, lädt zum gemeinsamen Laufen, verkauft Mittelchen und Hilfsgeräte, organisiert eine ganze Community und füllt dieselben Tipps und Gedanken in immer neue Gefäße. Doch im März ist die Zahl seiner Publikationen um eins gesunken. Schumacher musste sein E-Book »Einfach loslaufen« vom Markt nehmen. Er hatte darin nämlich auch Inhalte recycelt, die gar nicht von ihm sind.

Längere Passagen stammen, nur minimal verändert, aus dem Buch »Joggen in Berlin« von Jens Karraß, das 2005 erschien:

Again

20. Oktober 2011

… und mehr aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Corina (W35)

10. März 2011
Corina Pape (Foto lks)  ist vor knapp vier Wochen in Erfurt über 200m und 400 m deutsche Senioren-Hallenmeisterin geworden. Ihre Altersklasse: W 35. Geht es nach der Mehrheit im DLV-Verbandsrat, ist sie die letzte deutsche Senioren-Hallenmeisterin in diesen Disziplinen in der Altersklasse W35.
Der DLV schafft sie zwar gerade ab, doch bei ihr zuhause in Ingolstadt ist die W35-Leichtathletin just als Sportlerin des Jahres nominiert.
Was wäre eine bessere Bühne als eine Sportlerwahl zu gewinnen, damit die W35 auch weiterhin wahrgenommen wird? Man kann dazu die W35 und Corina Pape -noch bis Sonntag, 13.03.- auf besondere Weise unterstützen: In der Einzelwertung und als Team bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres in ihrer Ingolstädter Heimat.
Corina Pape muss sich nicht nur gegen viele Landesfürsten im DLV durchsetzen sondern auch gegen fünf Mitbewerberinnen, allesamt gute Sportlerinnen, eine weitere hohe Hürde nehmen. Bestimmt freut sie sich, wenn sie auch Eure/ Ihre Stimme bekommt. Es dauert auch nur 25,53 sek – also knappe 200 Hallenmeter in der W35…. Guckst Du hier.

Suchauftrag

8. März 2011

Da ist heute bei mir eine interessante E-Mail eingetroffen. Auf die Idee muss man erst einmal kommen, mich anzuschreiben! Natürlich kenne ich die Herren und ihren Start bei der DM in Erfurt. Nur dass sie inzwischen turnen, ist neu. Aber es ist schon mehr als gute Arbeit der Leute bei der Zuggesellschaft Agilis. Also Wer informiert die vier M50-Sprinter über die aufgefundene Kamera? Vor allem: Wer vermisst das Gerät?

Bitte ggf. die Grafik anklicken und ein neues Fenster öffnen, um den ganzen E-Mailtext zu lesen.

Rekorde

19. September 2010

Seit Jahren ein Dauerbrenner: die Mastersrekorde. Jüngstes Beispiel dazu gestern in Gleina, wo die DM im Straßengehen stattfand. Über 50 km Gehen gibt es mehrere Rekorde:

Die  der Liste der WMA enthält einen anderen Weltrekord als die Rekord-Liste der sehr versierten Italiener. Bei den Europäern gibt es gar keinen Rekord über 50 km .

Also:_ „Der Dumme im Leben ist immer der Sportler“. So möchte man einen Schlager von Chris Howland und Fred Bertelmann aus den 1950ern gern umbenennen. In Gleina bei den Straßenmeisterschaften der Geher war dieser Sportler der Este Kalju Niidusaar (Foto unten), der vor einem Vierteljahr 65 Jahre alt geworden ist und nun versucht, Rekord an Rekord zu gehen. In Gleina bot sich bei einem Klassefeld die Gelegenheit. Doch welchen Rekord sollte er gehen? Den Rekord, den die WMA festhält? Den Rekord, den die EVAA festschreibt? Den Rekord, den Briten, Spanier oder Italiener festhalten? Oder vielleicht den Rekord, den ein Statistiker privat notiert, da er besser informiert ist als die gewählten Statistikexperten der Verbände?

Es mutet fast so an, als befänden wir uns in der Leichtathletik auch in Box-Zuständen. Hier kämpfen im wahrsten Sinne des Wortes vier Verbände um die Herrschaft und um das Sagen weltweit, WBA, WBC, IBF und WBO. Jede Organisation mit dem selben Anspruchsdenken.

Doch so etwas tut der Leichtathletik überhaupt nicht gut. Die Verbände und auch die Statistiker sollten bemüht sein, eine einheitliche Linie zu fahren statt individuelles Denken in den Vordergrund zu stellen. Das Ganze dann zeitnah oder in einem festgelegten Rhythmus der Öffentlichkeit preisgeben. Derzeit ist das Durcheinander riesengroß. Privatstatistiker haben andere Daten als der Weltverband und der Europaverband.

Sieger ist keiner bei diesem „Wettstreit“; der Verlierer hingegen ist bekannt: es ist der Masterathlet.

(Foto: WMA-Rekordseite/Ausschnitt; Kalju Niidusaar Foto: privat)

Philipp Frech

6. Juli 2010

Was haben Alt-Bundespräsident Richard Karl Freiherr von Weizsäcker (*15.04.20), Literatur-Papst Marcel Reich-Ranicki (*02.06.20) und Werfer-„Dino“ Philipp Frech (*06.07.20) vom Pulheimer SC gemeinsam?

Sie allesamt hatten das Glück, dass ihre Eltern unversehrt den 1. und sie selber den 2. Weltkrieg überstanden haben. Ansonsten hätten sie Anno Domini 1920 nicht das Licht der Welt erblicken und in der genannten Reihenfolge 2010 einen veritablen Geburtstag feiern können. Nämlich die Vollendung des 90. Lebensjahres. Ferner sind sie unisono mit einer beneidenswerten geistigen Frische gesegnet. Aber eines hat „unser“ Philipp seinen zwei etwas berühmteren Mit-Jubilaren garantiert voraus: Was die körperliche Fitness angeht, steckt er sie locker in die Tasche. Jede Wette! Trotz eines künstlichen rechten Kniegelenkes seit 1995.

Alt zu werden ist angeblich kein Verdienst, sondern eine Gnade. Das bestreitet Philipp entschieden. „Natürlich müssen die genetischen Voraussetzungen stimmen“, räumt er ein. „Aber jeder kann in vielerlei Beziehung eine Menge für sich und seine Gesundheit tun.“ Seine Lebensmaxime lautet: Wer rastet, der rostet. Oder als echte kölsche Jong: Von nix kütt nix. Den Spruch „No Sports“ von Sir Winston Churchill hält er logischerweise für blanken Unsinn. Sein Credo: Viel Sport, darunter jeden Tag eine halbe Stunde Gymnastik und mehrmals die Woche im 30 Grad warmem Wasser des Erlebnisbades in Dormagen 500 Meter schwimmen. Fit hält den (Wieder-)Junggesellen, der drei Töchter und einen Sohn hat, zudem die eigene Bewirtschaftung seines schmucken Hauses in Pulheim und dass er täglich für sich sowie gelegentliche Besucher mit frischen Zutaten kocht.

Der Mann ist schlichtweg faszinierend. Wenn er aus dem Nähkästchen seines prallen Lebens plaudert, kann man ihm stundenlang gefesselt zuhören, ohne dass es auch nur eine Sekunde langweilig würde. Bücher füllend. Platz, den wir leider nicht haben. Deshalb gerafft und gestrafft: Klein-Philipp wurde als sechster von acht Sprösslingen (sechs Jungs, zwei Mädchen) in Köln geboren, betrieb von Kindesbeinen an Sport beim damaligen TV Kalk. Als studierter Maschinenbau-Ingenieur war er während des Krieges in der Luftfahrt-Forschung tätig und deshalb vom Militär-Dienst freigestellt. Als das soldatische Personal jedoch immer knapper wurde, schickten sie ihn auf dem letzten Drücker noch auf die Offiziersschule und schließlich als Fähnrich an die Ostfront. In seinem Rucksack befand sich neben dem obligatorischen Essbesteck stets auch ein Diskus. Später geriet er in russische Gefangenschaft, büchste beim dritten Versuch erfolgreich aus und kehrte schon im Juni 1945 nach Köln zurück. Von einem im Krieg gefallenen älteren Bruder übernahm er die Spedition. Zunächst nur einen LKW, ein ausgedienter Wehrmachtslaster mit Panzerketten auf der Hinterachse. Mit gerade 25 war er seinerzeit der jüngste Unternehmer der Domstadt. Klar, dass er höchst persönlich auf dem Bock saß. Durch Geschick und Weitblick baute er die Firma sukzessive aus. In der der Blütezeit rollten unter seiner Flagge 15 Fernverkehrslastzüge gleichzeitig auf bundesdeutschen Straßen. Als Not am Mann war, chauffierte er 1994, also 74-jährig, einen 42-Tonner von Passau nach Köln. Das war selbst dem WDR-Fernsehen damals einen Beitrag wert.

Derweil sich Otto Normalverbraucher mit 75 nach einer schnuckeligen Senioren-Residenz umschaut, falls er denn über das nötige Kleingeld in großen Scheinen verfügt, startete Philipp Frech noch einmal so richtig durch. Er kaufte sich 1995 in False Bay (Südafrika) am indischen Ozean, in unmittelbarer Nähe vom Kap der guten Hoffnung, da wo sich atlantischer und indischer Ozean „küssen“, eine Eigentumswohnung in einer Anlage mit traumhaftem Ausblick aufs Meer. Seither verbringt er dort als eine Art ständiger Sonnenkönig die Monate November bis Mai, geht mit Delphinen und Pinguinen schwimmen, surft vor der eigenen Haustüre auf dem Wasser und dahinter im Internet, erkundet mit seinem PKW das wunderschöne Land sowie deren überwiegend herzliche Bevölkerung. Schlappe 20.000 Kilometer hat er sich im letzten Halbjahr bei original britischem Linksverkehr unter die Räder genommen. Mit 89. Nicht Tempo, sondern Jahren. Da legs die nieder.

Nachvollziehbar, dass sein geliebter Sport während der selbstständigen Tätigkeit zu kurz kam. Erst ab 1986 hat er wieder intensiver trainiert. Die Erfolge stellten sich rasch ein. Bereits 1989 verbesserte er trotz eines Salto nullos im Stabhochsprung den deutschen Rekord im Zehnkampf der M 65. Es folgten 16 DM-, fünf EM- und fünf WM-Titel, vornehmlich mit dem Diskus. Dazu wurde er einmal Vize-Weltmeister im Zehnkampf, warf etliche deutsche Diskus-Rekorde in verschiedenen Altersklassen. Bei seinen ausgedehnten Aufenthalten auf dem schwarzen Kontinent gewann er 46 (!) Goldmedaillen in den fünf Wurfdisziplinen sowie im Werfer-Fünfkampf bei Afrikanischen und Südafrikanischen Meisterschaften der Masters. Exakt dieses stramme Programm wird er in diesem Monat bei der Senioren-EM in Ungarn als international echter M90er bestreiten. Nebenbei bemerkt wiegt seine komplette Medaillen-Sammlung elf Kilogramm. Allerdings ist seine  Lieblingstrophäe ein Diskus, den er von Weltrekordler Jürgen Schult geschenkt bekommen hat und der von ihm sowie etlichen anderen Weltklasse-Diskuswerfern wie Lars Riedel mit jeweiliger Bestleistung versehen signiert wurde.

Seinen Ehrentag beginnt der umtriebige (Un-)Ruheständler bei einem von einigen Klubkameradinnen bereiteten Frühstück. Gefeiert wird indes häppchenweise mit den unzähligen Sportfreunden, die er ohnehin nicht alle an einem bestimmten Tag zusammen bekäme. Schließen wir uns den PSC-Damen an, sagen artig und aufrichtig:

Herzlichen Glückwunsch, lieber Philipp! Womöglich reiht sich Noch-Landesvater und „Nachbar“ Jürgen Rüttgers in die Gratulantenschar ein.
Axel Hermanns, www.lampis.net

Susanne

14. Juni 2010

33 Jahre Landesmeisterschaften sind genug! Mit diesem Gedanken fuhr Susanne Strohm (*1963, SV Stuttgarter Kickers; Foto re.) am Wochenende zur baden-württembergischen Landesmeisterschaft der Leichtathleten nach Böblingen – genau an den Ort, wo sie das einzige Mal bei einer DLV-Landesmeisterschaft nicht in den Speerwurf-Endkampf kam. „Mit Böblingen habe ich noch eine Rechnung offen“ sagte sie vor der Abfahrt und war fest gewillt, dort im Speerwurf der Frauen in den Endkampf zu kommen. Von 15 gemeldeten Teilnehmerinnen (11 davon waren bei Susannes erster Meisterschaft noch nicht geboren) hatten neun mit einer Weite über 39 Meter gemeldet. Nach dem ersten Versuch belegte Susanne mit 39,18 m den siebten Platz.

Dann begann eine unglaubliche Geschichte. Der zweite Wurf (geschätzte 38m) wurde mit 30,78m abgelesen. Erst die Schiedsrichterin konnte den Fehler finden und korrigieren. Der Kampfrichter hatte statt der 8 eine 0 gesehen. Der dritte Wurf hatte keine Verbesserung gebracht. Es wurde der Endkampf ausgewertet. 39,97m reichten für den Endkampf, dem musste Susanne Strohm als Neunte zuschauen. Nach dem sechsten Durchgang kam wieder die Schiedsrichterin und entschuldigte sich, dass bei einer Athletin die im dritten Versuch 33,97m geworden hatte, 39,97m für den Endkampf ausgewertet wurden. Die Ziffer 3 wurde als eine 9 gelesen. Kein Wunder, ist doch vorher aus einer 8 eine 0 geworden. Was nun?

Nach einem Gespräch mit den Kampfrichtern kam man überein, dass Susanne im nächsten Wettkampf bei den Männern ihre drei Versuche nachwerfen darf. Eine Stunde nach ihrem vermeintlichen Ausscheiden im Vorkampf ging es weiter. Speerschuhe wieder an, mit zwei Bananen und einem Kakao im Bauch,warmlaufen und mit 13 Männern im Vorkampf die drei Endkampf-Versuche nachwerfen. Was dabei herauskam war klar. Es konnte sich nur noch um ein besseres Training unter Wettkampfbedingungen handeln.

Immerhin ist Susanne Strohm nun -soweit bekannt- die einzige Athletin, die bei einer Landesmeisterschaft mit den Männern werfen durfte. „Dieser Abgang von der Aktiven Meisterschaftsbühne wird mir immer in Erinnerung bleiben,“ zog sie anschließend Bilanz und: „Wenigstens war ich in Böblingen im Endkampf und habe die Scharte ausgewetzt.“

Nun will die Mastersathletin noch dieses Jahr über 40 Meter werfen. Denn dann hat sie 30 Jahre in ununterbrochener Folge diese Marke übertroffen.

Übrigens: Susanne ist bis heute unverletzt geblieben: „Darauf bin ich besonders stolz.“

(Foto © privat)