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Nääh!

18. Oktober 2010

Ich freue mich, dass HERBSTGOLD-Der Film am 6. November in unserem Lingener Programmkino CENTRAL-KINO gezeigt wird. Rechtzeitig bringt die FAZ heute ein Interview mit  Regisseur Jan Tenhaven:

Wisst ihr, wie es ist, wenn man tot ist?
Nääh!

Mit dem Rollator zum Diskuswurf, mit 100 Jahren auf dem Podest: Jan Tenhaven hat alte Sportler beim Training begleitet – für die Leichtathletik-WM der Senioren. Am Ende fragt sich der Regisseur: Was ist überhaupt alt?

Die Sportler: Jirí SoukupEin Jahr hat Jan Tenhaven alte Sportler bei ihren Vorbereitungen auf die Leichtathletik-WM der Senioren begleitet. Er hat mit ihnen gefühlt, getrunken und gelacht. Herausgekommen ist der Dokumentarfilm „Herbstgold“. Was hat der Regisseur gelernt? Der Filmemacher über Helden, Falten und Buckel, Ehrgeiz, Liebe, Einsamkeit und die Lust aufs Leben.

Wie hört sich ein Wurf des Weltmeisters Proksch an?

Sein Diskus war der einzige, der das Geräusch „klock“ und nicht „wusch“ gemacht hat. Bei Proksch kann ich nur sagen, das war für mich Pathos pur. Den Moment, als er auf den Platz ging, habe ich wirklich als großes Wunder erlebt. Diese pathetische Musik, die Slowmotion, der Diskus ins Unendliche, das ist meine innere Gefühlslage in dem Moment gewesen. Und, glaube ich, für das ganze Team. …

Weiter bei der FAZ…

 

 

(Foto © Tenhaven)

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