Posts Tagged ‘Deutsche Meisterschaften’

Enttäuschungen

5. September 2009

images-1Der Telegrammist des DLV, Jörg Reckemeier, beklagt in seinem Bericht, dass die Gehermeisterschaft in Jüterbog ’nicht so ganz zufrieden‘ stellend ist: In Jüterbog traten von nur 95 Gemeldeten schließendlich 91 an, so ähnlich wie heuer in Bremen bei den 10’000m Meisterschaften. 20 meldeten damals und 15 kamen durch.
Mag ja sein, dass der DLV und sein Telegrammist enttäuscht sind.
Doch die Frage sollte besser in die Richtung gehen, wie die eigentlich Betroffenen, nämlich die Senioren, mit solchen Enttäuschungen umgehen. Oder noch ganz anders, ob sich nämlich vor dem Aktivwerden des Telegrammisten nicht eher die Programmisten des DLV an den Tisch setzen und ganz kräftig den Kopf zerbrechen, was den Senioren und auch den Ausrichtern alles noch zugemutet werden kann. Das Aufsplittern der Titelkämpfe der deutschen Seniorenleichtathletik in immer mehr Einzelveranstaltungen ist jedenfalls nicht der richtige Weg.
ein R. Peters-Kommentar

Schade

1. Februar 2009

, dass es diese Terminüberschneidung gibt. Heute sind die Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund, das erste Mal übrigens an einem Tag. Auch dabei sind Geher, darunter 10 Senioren und zwei Seniorinnen. Spitzenathleten wie Manni Kreutz und  Jörg Schieferdecker sind beispielsweise am Start.
Gestern waren die  Deutschen Meisterschaften der Seniorengeher in Hamburg bei den Hallen-Mehrkampfmeisterschaften. Mit Topleuten wie Ronald Papst und Dick Gnauck.
Solche Termine kann und muss man besser abstimmen, meine ich.

Nr. 1

10. Juli 2008

Vor ein paar Tagen habe ich Hallenweltmeister Dieter Tisch (ABC Ludwigshafen, M60) geschrieben und frozzelnd wegen seiner Startnummer 1 gelobt, unter der er in der Teilnehmerliste der DM II in Schweinfurt geführt wird.

Man soll aber bekanntlich nicht zu früh loben. Denn gerade sehe ich, dass Hochspringer  Hans Peter Probst (LG Baar, M 75) dieselbe Startnummer 1 auch hat. 

Da ist wohl wirklich in der Schweinfurter Vorbereitung manches durcheinander gegangen…

Schnellster

6. April 2008

Dass die großen deutschen Stadtmarathons längst ein Geschäft für die Veranstalter geworden sind, ist eine Binsenweisheit. Zum Halbmarathon in Berlin am Sonntag posaunten die Veranstalter eines weiß Gott attraktiven Halbmarathonlaufes dies:

Liebe Läuferinnen und Läufer,

der Halbmarathon boomt! Wenn am Sonntag, den 6. April 2008, die Teilnehmer auf die Strecke geschickt werden, erlebt die Hauptstadt den mit Abstand größten und schnellsten Halbmarathon Deutschlands. 

Der schnellste Halbmarathon? Ok, die eingeladenen Kenianer sind ziemlich flott. Aber die Mastersklassen sind es nicht. Mein Vergleich der Leistungen bei den kleinen aber feinen deutschen Halbmarathonmeisterschaften am Sonntag in Calw mit den Leistungen des großen und hochtourig verkauften Halbmarathon in Berlin sagt etwas anderes als die vollmundige Berliner Begrüßung: Alle Altersklassen in Calw hatten zumeist deutlich schnellere Siegerzeiten als die in Berlin. Ausnahme die M70, in der der Spanier Manueal Rosales in Berlin 11 Sekunden schneller war als in Calw (ausgerechnet!) Dauersieger Klemens Wittig aus Dortmund, der bekanntlich nicht nur im letzten Jahr alles in Grund und Boden gelaufen war.
Auch der ominöse und google-unbekannte, angeblich italienische M60-Sieger Loria Sergio (ohne Zwischenzeit! mit Startnummer 12821) bekräftigt die klare Erkenntnis:
Leistungsorientierte Masters-Läufer sind bei „den Deutschen“ besser aufgehoben…